Fördermittel für Chemie und Pharma
Prozesswärme dekarbonisieren, Dampfsysteme optimieren, Abwärme nutzen.
Für welche Chemie- und Pharmaunternehmen lohnt sich die Beratung?
Die chemische und pharmazeutische Industrie hat das größte Förderpotenzial aller Branchen. hohe Energieintensität, komplexe Prozesswärmesysteme und ambitionierte Dekarbonisierungsziele. BIK und EEW Modul 4 greifen hier besonders stark.
Was Chemie- und Pharmabetriebe fördern lassen
Umstieg von Erdgas auf Biomasse, Wärmepumpen oder Wasserstoff für die Prozesswärmeversorgung. EEW Modul 2 fördert mit bis zu 60 Prozent.
Neue Dampferzeuger mit Economizer und integrierter Wärmerückgewinnung. Kombination mit Abwärmenutzung aus Reaktoren und Destillationsanlagen.
Prozessumstellungen zur CO₂-Reduktion über BIK förderfähig. Für Vorhaben ab 500.000 EUR Investitionsvolumen besonders attraktiv.
Neue energieeffiziente Kälteanlagen für Prozess- und Reaktorkühlung. EEW Modul 1 für Querschnittstechnologien, Modul 2 für natürliche Kältemittel.
Neue Syntheserouten, Katalysatoren oder Verfahrensentwicklungen über ZIM förderfähig. Bis zu 60 Prozent auf Personalkosten für KMU.
EEW Modul 5 fördert die Erstellung eines Transformationskonzepts mit bis zu 80 Prozent. Voraussetzung für spätere Investitionsförderung über BIK.
Kleines Unternehmen: 25 %
Mittleres Unternehmen: 20 %
KU: 55 % · MU: 45 % · GU: 30 %
KU: 45 % · MU: 35 % · GU: 25 %
+ Dekarbonisierungsbonus bis 10 %
Antragstellung seit 15.09.2025 über die Förderzentrale Deutschland (FZD). Die Liste der förderfähigen Maßnahmen ist nicht abschließend.
So sieht das in der Praxis aus
Spezialchemieunternehmen mit 120 Mitarbeitern. Umstieg der Prozesswärmeversorgung von Erdgas auf Biomasse-Dampferzeugung sowie neue Abwärmenutzung aus dem Reaktorkühlsystem. EEW Modul 2 und vorbereitendes Transformationskonzept über EEW Modul 5.
Häufige Fallen bei der Chemie und Pharma-Förderung
Diese Fehler kosten Betriebe in Chemie und Pharma regelmäßig ihren Förderanspruch. Wir kennen sie. und vermeiden sie.
Große Unternehmen erhalten bei EEW Modul 4 Premium nur 25 % (statt 45 % für KU). Wer falsch kalkuliert plant mit zu hohen Fördersummen.
BIK-Anträge erfordern den Nachweis von mindestens 40 % THG-Reduktion. Ohne professionelle Berechnung wird der Antrag abgelehnt.
Für Modul 4 Premium ist das BAFA-Pflichtformular für das Einsparkonzept vorgeschrieben. Alternative Dokumente werden nicht akzeptiert.
Was bedeutet das konkret für Chemiebetriebe?
1.000.000 €
Typische Investitionbis 45 %
Förderquote KMUbis 450.000 €
FördersummeBeispiel: Abwärmenutzung aus Reaktoren und Umstellung auf Wärmepumpen (1 Mio. €) über EEW Modul 4 Premium plus Dekarbonisierungsbonus ergibt für ein kleines Unternehmen bis zu 450.000 € Zuschuss. Die tatsächliche Förderquote hängt von Unternehmensgröße (KU/MU/GU) und gewähltem EEW-Modul ab. Wir berechnen das Förderpotenzial für Ihr konkretes Vorhaben im kostenlosen Erstgespräch.
Von der Erstprüfung bis zur Auszahlung
Wir übernehmen den gesamten Prozess. Kein Aufwand für Sie bis die Förderung fließt.
01
Fördercheck
Programme und Potenzial prüfen
Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir welche Programme passen und wie hoch die Förderquote realistisch ist.
02
Strategie entwickeln
Optimale Programm-Kombination
Mehrere Programme lassen sich kombinieren. Wir erarbeiten die Strategie für das Maximum.
03
Antrag stellen
Vor dem ersten Auftrag
Wir erstellen alle Unterlagen und reichen ein. Kein Vorhabenbeginn vor Bewilligung.
04
Umsetzung begleiten
Dokumentation während der Investition
Wir begleiten und stellen sicher dass alle Nachweise korrekt sind.
05
Verwendungsnachweis
Förderung abrufen
Vollständige Abschlussdokumentation bis die Fördersumme auf Ihrem Konto eingeht.
FAQ Förderung für Chemie und Pharma
EEW für Prozessoptimierung und Energieeffizienz, BIK für Dekarbonisierung und ZIM für FuE-Projekte. Die Kombination aller drei Programme ergibt oft eine Gesamtförderquote von 40 bis 50 Prozent auf das Investitionsvolumen.
Ja. Die Umstellung von fossiler Prozesswärme auf erneuerbare Energieträger wird über EEW Modul 2 und BIK mit bis zu 60 Prozent gefördert. Voraussetzung ist der Nachweis der CO₂-Einsparung gegenüber dem Ist-Zustand.
Ja, bei EEW und BIK zwingend. Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme und vor Unterzeichnung von Liefer- und Leistungsverträgen gestellt werden. Bei BIK gelten zusätzlich feste Call-Fristen.
Ja, EEW ist das wichtigste Programm. Modul 2 fördert Prozesswärme aus Erneuerbaren (KU 55 %, MU 45 %, GU 30 %). Modul 4 Premium fördert Prozessoptimierungen technologieoffen (KU 45 %, MU 35 %, GU 25 %, plus Dekarbonisierungsbonus). BIK kommt bei Projekten mit mind. 40 % THG-Reduktion hinzu.
Dann erlischt der Förderanspruch vollständig. Jeder verbindliche Auftrag vor Antragstellung gilt als vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Wir stellen den Antrag bevor Sie irgendeine Bestellung aufgeben.
EEW Modul 4 Premium: Pflichtformular Einsparkonzept (BAFA-Formular), THG-Einsparnachweis mind. 30 %, Investitionsbeschreibung. Wir erstellen das Konzept als Teil unserer Leistung.
Wie viel Förderpotenzial hat Ihr Standort?
In 30 Minuten prüfen wir das Förderpotenzial für Ihre Dekarbonisierungsstrategie.