Fördermittel für Glas- und Keramikindustrie
Brennöfen dekarbonisieren, Abwärme nutzen, Schmelzprozesse optimieren.
Für welche Glas- und Keramikunternehmen lohnt sich die Beratung?
Glas- und Keramikhersteller gehören zu den förderstärksten Branchen bei BIK und EEW. Hochtemperaturprozesse, Brennöfen und Abwärme aus Schmelzanlagen sind exakt der Kernbereich beider Programme.
Was Glas- und Keramikunternehmen fördern lassen
Rekuperatoren und Regeneratoren zur Vorwärmung der Verbrennungsluft sowie Wärmetauscher zur Nutzung der Rauchgasabwärme. EEW Modul 2: bis zu 45 Prozent für KMU. Bei zusätzlichem Einsatz erneuerbarer Energien bis zu 60 Prozent.
Umstellung von Glasschmelzwannen oder Keramikbrennöfen von Erdgas auf Strom (Elektroinduktion, Plasmaheizung) oder Wasserstoff. BIK mit bis zu 50 Prozent für KMU, bei Großunternehmen 30 Prozent.
Neue Druckluftanlagen, hocheffiziente Pumpen, Motoren und Frequenzumrichter. EEW Modul 1: bis zu 45 Prozent für KMU. Schnelle Antragstellung, kein Wettbewerb.
Neue energieeffiziente Kälteanlagen für die Glasverarbeitung. EEW Modul 1 für Querschnittstechnologien bis 45 Prozent (KMU). Bei natürlichen Kältemitteln oder Kopplung mit Abwärmenutzung unter Modul 2 prüfen.
Entwicklung von Glasformulierungen mit niedrigerem Schmelzpunkt oder energieeffizienteren Keramikrezepturen. Über ZIM bis zu 60 Prozent der anrechenbaren Kosten für KMU.
Solarthermie, Biomasse oder Großwärmepumpen zur Versorgung von Trocknungs- oder Vorwärmprozessen. EEW Modul 2 mit bis zu 60 Prozent. das ist die Bedingung für die erhöhte Quote.
Kleines Unternehmen: 25 %
Mittleres Unternehmen: 20 %
KU: 55 % · MU: 45 % · GU: 30 %
KU: 45 % · MU: 35 % · GU: 25 %
+ Dekarbonisierungsbonus bis 10 %
Antragstellung seit 15.09.2025 über die Förderzentrale Deutschland (FZD). Die Liste der förderfähigen Maßnahmen ist nicht abschließend.
So sieht das in der Praxis aus
Keramikbetrieb aus Bayern. Wärmerückgewinnungsanlage an zwei Tunnelöfen. Rauchgaswärme wird zur Vorwärmung der Verbrennungsluft und zur Gebäudeheizung genutzt. EEW Modul 2. Großunternehmen: 30 Prozent Basis, mit Optimierung auf 40 Prozent durch technische Ausgestaltung.
Häufige Fallen bei der Glas- und Keramikindustrie-Förderung
Diese Fehler kosten Betriebe in Glas- und Keramikindustrie regelmäßig ihren Förderanspruch. Wir kennen sie. und vermeiden sie.
BIK erfordert zwingend den Nachweis von mindestens 40 % THG-Reduktion. Ohne professionelle Berechnung der Treibhausgaseinsparung wird der Antrag abgelehnt.
Brennofen-Modernisierungen fallen unter Modul 4 Premium und erfordern ein Einsparkonzept. Viele Betriebe beantragen als Basisförderung und lassen Geld liegen.
Abwärmenutzung kann mit dem Dekarbonisierungsbonus von bis zu 10 % gefördert werden. Wer das nicht beantragt verzichtet auf bis zu 45.000 € bei einer 500.000 € Investition.
Was bedeutet das konkret für Glas- und Keramikunternehmen?
800.000 €
Typische Investitionbis 55 %
Förderquote KMUbis 440.000 €
FördersummeBeispiel: Dekarbonisierung eines Glasofens inkl. Abwärmenutzung (800.000 €) über EEW Modul 4 Premium plus Dekarbonisierungsbonus (10 %) ergibt für ein kleines Unternehmen bis zu 440.000 € Zuschuss. Die tatsächliche Förderquote hängt von Unternehmensgröße (KU/MU/GU) und gewähltem EEW-Modul ab. Wir berechnen das Förderpotenzial für Ihr konkretes Vorhaben im kostenlosen Erstgespräch.
Von der Erstprüfung bis zur Auszahlung
Wir übernehmen den gesamten Prozess. Kein Aufwand für Sie bis die Förderung fließt.
01
Fördercheck
Programme und Potenzial prüfen
Im kostenlosen Erstgespräch prüfen wir welche Programme passen und wie hoch die Förderquote realistisch ist.
02
Strategie entwickeln
Optimale Programm-Kombination
Mehrere Programme lassen sich kombinieren. Wir erarbeiten die Strategie für das Maximum.
03
Antrag stellen
Vor dem ersten Auftrag
Wir erstellen alle Unterlagen und reichen ein. Kein Vorhabenbeginn vor Bewilligung.
04
Umsetzung begleiten
Dokumentation während der Investition
Wir begleiten und stellen sicher dass alle Nachweise korrekt sind.
05
Verwendungsnachweis
Förderung abrufen
Vollständige Abschlussdokumentation bis die Fördersumme auf Ihrem Konto eingeht.
FAQ Förderung Glas- und Keramikindustrie
EEW für Abwärmenutzung und Querschnittstechnologien (bis 45% KMU), BIK für Dekarbonisierung der Schmelzprozesse (bis 50% KMU), ZIM für Materialentwicklung (bis 60%). Die 60-Prozent-Quote bei EEW Modul 2 gilt nur bei Prozesswärme aus erneuerbaren Energien oder Einsatz natürlicher Kältemittel.
Ja. Wärmerückgewinnung aus Glas- und Keramikbrennöfen ist über EEW Modul 2 förderfähig. KMU erhalten bis zu 45 Prozent, Großunternehmen 30 Prozent. Die erhöhte Quote von 60 Prozent gilt nur, wenn die gewonnene Wärme aus erneuerbaren Energien stammt oder natürliche Kältemittel eingesetzt werden.
Wir starten mit einer Commitment Fee, die den Projektstart und unsere Arbeit bis zur Antragstellung absichert. Den erfolgsabhängigen Teil zahlen Sie erst, wenn Ihr Zuschuss bewilligt ist. Wir nehmen nur Projekte an, bei denen wir eine echte Förderperspektive sehen.
Ja, stark. Modul 2 fördert Prozesswärme aus Erneuerbaren für Brennvorgänge (KU 55 %, MU 45 %, GU 30 %). Modul 4 Premium fördert Abwärmenutzung aus Brennöfen (KU 45 %, MU 35 %, GU 25 %, plus Dekarbonisierungsbonus). BIK für Projekte mit mind. 40 % THG-Reduktion.
Dann erlischt der Förderanspruch vollständig. Jeder verbindliche Auftrag vor Antragstellung gilt als vorzeitiger Maßnahmenbeginn. Wir stellen den Antrag bevor Sie irgendeine Bestellung aufgeben.
Für Modul 4 Premium: Einsparkonzept mit THG-Nachweis mind. 30 %, Beschreibung der Maßnahme, technische Daten. Für BIK: Detailliertes Projektkonzept mit THG-Berechnungen. Wir übernehmen beides.
Wie viel Förderpotenzial hat Ihr Standort?
In 30 Minuten prüfen wir das Potenzial für BIK und EEW in Ihrem Betrieb.